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Mainuferlauf

Hallo Leute,

heute wollt ich Euch erzählen mit wie vielen Pannen ich aber doch irgendwie glücklich in den Mai gekommen bin.

Juhu, der Frühling ist da und was mache ich im Frühling am liebsten, na klar laufen. So wollte ich vorletztes Wochenende bei einem 15 Km Lauf am Rhein meine Runden drehen. Dazu habe ich mich ein wenig vorbereitet und bin vorab schon mal 18 Km gelaufen um sicher zu sein, dass ich nicht schlapp mache. Gut das war damit sicher gestellt. Am Samstag jedoch wollten plötzlich viele Bekannte zu der Veranstaltung mitfahren und ich sollte auf sie warten und warten und warten. Irgendwann sind wir dann auch losgefahren. Als wir dann bei der Lauf Veranstaltung ankamen, waren wir doch reichlich spät dran. Der Lauf hatte längst begonnen und ich konnte nicht mehr teilnehmen. Aber traurig war ich nicht. Wir sind einfach Eis essen gegangen. Ist ja auch eine schöne Alternative. Und beim Eisessen, na klar, da hab ich mich online gleich für den nächsten Lauf vier Tage später am 30.April angemeldet. Und zwar in Rüsselsheim. Da wo auch Autos gebaut werden. Ein schöner 10 Km Abendlauf den Main entlang im Rahmen des Maifestes, der Mainuferlauf. Genau das richtige um gut in den Mai zu kommen.Der 30. April war gekommen. Ich habe mich früh aus der Arbeit davongestohlen. Alles abgesagt, was ich an dem Tag eigentlich vor hatte. Es konnte los gehen. Ich fuhr gut eineinhalb Stunden vorher von zu Hause weg. Für die Strecke benötige ich eigentlich nicht nicht einmal eine halbe Stunde. Und siehe da, kaum war ich auf der Autobahn stand ich überraschender weise schon und stand und stand und es wollte gar nicht mehr enden das Stehen. Blöder Stau. Irgendwann bin ich dann von der Autobahn abgefahren, hab mich durch zwei Landeshauptstädte gequält, um nach Rüsselsheim zu kommen. Da die Zeit sehr knapp wurde, hab ich angefangen, mich bei jeder roten Ampel etwas umzuziehen. Und nach dem letzten Umziehen hab ich, wieder an einer roten Ampel, den Blutzucker gemessen, er war 380. Ja ich war doch irgendwie gestresst. Doofer Verkehr. Als ich endlich in Rüsselsheim ankam, stand ich natürlich gleich wieder an einer roten Ampel. Ich war fertig umgezogen, startklar. Es war genau viertel nach sieben. Jetzt begann der Lauf, ich saß im Auto. Und was macht dann jeder normale Mensch in einer solchen Situation? Na klar, er springt aus dem Auto und rennt so schnell er kann in Richtung Main. Und genau das habe ich getan. Auf dem Maifest war ein großes Riesenrad, das man schon von Weitem sehen konnte, in dessen Richtung bin ich einfach gerannt. Auf dem Fest angekommen, wusste ich schon, dass ich nach rechts musste an das östliche Festende. Ein paar Minuten später stand ich auch schon im Start Ziel Bereich. Das Rennen war schon am Laufen. Aber diesmal war ich überrascht, ich durfte noch teilnehmen, bekam in aller Ruhe meine Startnummer festgemacht und bin dem Feld hinterher gerannt. Rüsselsheimer sind sehr, sehr nette Menschen. Ich möchte mich ganz herzlich bei ihnen bedanken. Eingeholt habe ich das Feld nicht mehr. Aber es war ein schöner Lauf den Main entlang bei leichtem Nieselregen. Und am Ende hatte ich doch noch zu zwei Läufern aufgeschlossen. Ja, es hat Spaß gemacht. Ihr fragt Euch sicher was mit dem Auto passiert ist, das ich an der roten Ampel verlassen hatte. Das hat meine Frau in aller Ruhe ordentlich geparkt. Wir waren dann alle noch ein wenig auf dem Maifest und der erste Mai kam dann doch schneller als ich gedacht hatte. Und mein Blutzucker war ‚ne Stunde nach dem Lauf auf 181, ohne dass ich korrigiert hatte.

Viele Grüße Thomas

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1 Response

  1. 4. Juli 2015

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